Fernstudium/Fernunterricht

Laut dem deutschen Fernunterrichtsgesetz (§1 Absatz 1) wird das Fernstudium wie folgt definiert: Fernunterricht befasst sich mit der „Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten, bei der der Lehrende und der Lernende ausschließlich oder überwiegend räumlich getrennt sind, und der Lehrende oder sein Beauftragter den Lernerfolg überwachen.“ (Vergleiche dazu Präsenzunterricht)

Begrifflich ist dabei zu unterscheiden zwischen einem Fernlehrgang (kein akademischer Abschluss wie z.B. IHK | Schulabschluss | Anbieter-Zertifikate) - angeboten durch ein Fernlehrinstitut und einem Fernstudium (akademischer Abschluss wie z.B. Master | Bachelor | Diplom) - angeboten von einer Fernhochschule oder Hochschule mit Fernstudienzweig.

Bezeichnend für ein Fernstudium ist also vor allem das Lernen von der Distanz, d.h. die räumliche Trennung des Lehrpersonals und der Studierenden. Nur bei Präsenzveranstaltungen wird diese Distanz aufgehoben. Die Unterrichtsmaterialien werden dabei als Lehrbrief oder per Internet bereitgestellt.

Ferner zeichnet sich ein Fernstudium durch einen signifikanten Anteile an selbstständigen Lernen außerhalb von Gruppen aus. Die Erfolgskontrolle erfolgt durch Präsenzveranstaltungen oder online.

Siehe auch: Unterrichtsarten
Siehe auch: Virtueller Campus
Siehe auch: E-Lernen
Siehe auch: Präsenzunterricht